Samstag, 26. Januar 2013

Der Raum als Akustische Größe Teil 2 , Diffusoren

So wie im ersten Teil ( siehe hier ) beschriebenen Unterschiede zwischen Diffus- und Direktschall, zeigte ich nur Lösungen anhand von Absorbern. Hat man allerdings vom Frequenzbild her eine gute Richtung gefunden, will aber noch an an der Auflösung arbeiten, ist man mit Absorbern schlecht beraten. Hier sind Diffusoren das Mittel der Wahl. Das sie das Frequenzbild nur in so fern tangieren das es zu vernachlässigen ist.
Diffusoren streuen Diffusschal so das es für das Gehör keine Rolle mehr spielt. Diffusoren wirken dann wenn sie unregelmäßig sind, von der verwendeten Menge im Verhältnis zur Wandfläsche stehen. Strukturunterschiede von weniger wie 8 - 10 cm machen in Bezug auf Wellenlänge deren Amplitude für den Mitteltonbereich und damit für bessere Detailgenauigkeit des Klangbildes wenig Sinn.
Meine Wahl fällt da natürlich aus der Rolle. Da ich noch genug Sperholz hatte entschied ich mich, keine Ahnung wie die Teile heißen, für Holzdreiecke welche die Wand als gerade Schallreflektionebene aufheben.
Sie haben eine Gesamtfläche von 1m2. Bezogen auf die gesamte Wandfläsche gerade mal 12,5 %. Allerdings bezogen auf die Frontlautsprecher, und zieht man die Couch und die bereits fertigen Helmholzabsorber von der Wandfläche ab, kommen wir auf 25% des gesamten Kopfendes. Und das ist schon mal was. Was aber nicht heißt das dies ausreichend ist. An den Seitenwänden kommt auch noch etwas hin. Die Planungen laufen....

Da ich drei Diffusoren dieser Art benutze, achtete ich darauf zwei unterschiedliche Winkel zu benutzen, um nicht wieder eine Regelmässigkeit in der Refkletion einzubauen.
Da ich keine Lust auf großartige Winkelberechnung hatte machte ich es auf die experimentelle Tour, um die Seitenlängen heraus zu finden. Ob 38 cm oder 39cm, Hauptsache die äußeren gleich.





Während die Winkel für den Inneren Diffusor auf 90 Grad blieben, bog die für die äußeren weiter auf.
Versenkbare Gewindeschrauben nahm ich zur Befestigung.
Die Halterung an der Wand erfolgte mit einem Winkelnagel. Eine starke Kordel an den Flügeln des Diffusors angetackert und fertig. Um beim Aufhängen der Diffusoren die gleiche Höhe zu justieren, spart man sich viel Nerven wenn man die Kordel nicht direkt an den Haken hängt, sondern einen Kabelbinder dazwischen macht. Durch stückweises zu ziehen bekommt sie einfach auf gleiche Höhe.

Zum Schluss kommt der Stoff. Um alles hell zu halten nahm ich einen hellen Möbelbezugsstoff passend zu den Gardinen. Auch wen  es keinen Spaß macht. Gebügelt sieht er dann doch besser aus.
Zum antackern einfach nur doppelt gelegt. Bein dünneren Stoff ist es besser man nimmt ein Übernahband dazu damit der Stoff nicht ausreist.






Ähnliche Post's:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen