Sonntag, 9. Dezember 2012

Neuer Raum...neue Möglichkeiten

Das Ambilight Heimkino entsteht neu....

 
Nach dem ich umgezogen bin und grundlegende Dinge erledigt sind, habe ich nun endlich Zeit mich wieder um meinen Blog und mein Hobby zu kümmern.

Der neue Raum

Der neue Raum bietet durch seine geringere Größe die Möglichkeiten mit weniger Leistung zu fahren. Viel wichtiger ist die Symmetrie und bessere Möglichkeit der Aufstellung. Dies und die Tatsache das meine neuen Vermieter Dauercamper sind und von März bis Oktober max 2 Tage zu Hause sind.


Der Raum hat eine Breite von 3,3m, eine Länge von 5,5m und einer Höhe von 2,45m. Das sind 18,15 m2 und ein Volumen von 44,47 m3. Ein wenig größer hätte mir schon gefallen, aber wie Blumentopf schon sagte: Man kann im Leben nicht immer alles haben, wir haben es nicht in der Hand....
Durch die Tatsache das ich meine Alumni 2 und meinen Mezzo 2 gegen meine Allium 9 und Allium 45 ausgetauscht habe werden diese nun als Front High bzw Suround Back eingesetzt. Die Front High sind in Betrieb kommen aber später mit Halterungen an die Wand. Da ich aber noch keine Ständer für die Mezzo's habe kommen diese später dazu. Also ist ein 9.2 System in Planung.

Die Endstufen

Arcam Diva P 1000, Music Hall a25.2

Eine weitere wesentliche Neuerung fand in der Endstufensektion statt. Meine beiden NAD Endstufen wurden durch eine Arcam Diva P 1000 ( Bedienungsanleitung ,   Testbericht ) getauscht. Es handelte sich dabei um B-Ware wegen beschädigten Karton über einen EP Händler. Also ein Neugerät für unter 50 % des eigentlichen Preis mit Garantie. Man kann ja auch mal Glück haben.  Die Arcam ist eine 7 Kanal Endstufe mit symmetrischen und unsymmetrischen Eingängen. Mit 7 x 135 Watt Sinus an 8 Ohm absolut potent und klaren durchsetzungsfähigen Klang. Wobei die Music Hall a.25.2 weiterhin für die Stereoausgabe zuständig bleibt. Als Stereoendstufe ist mir die Arcam doch ein Wenig zu klar bzw hell. Es ist zu erwähnen das der Einschaltstrom ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist. Selbst ein flinker 16 A Automat geht da schon mal in die Knie. Bis ich den tauschen kann muss ich halt die Subwoofer zeitversetzt hinzu schalten, das selbst die 12V Einschalttriggerung mit meinem Marantz nicht immer Hilft. Dies beweist einfach nur das die Leistungsangaben absolut echt sind, und nicht wie bei anderen Herstellern irgendwo bei Frequenzen im kHz-Bereich gemessen sind, sondern die bringen was sie versprechen.

Die Endstufen wurden von meiner Marantz AV 7005 Vorstufe örtlich getrennt und vom Boden entkoppelt. Mittels Steinplatten und 5 x 5 cm Waschmaschinengummis aus dem Baumarkt.

Die Vorteile dieser Maßnahmen sind vielfältig: 
- Mehr Platz im Schrank
- weniger Wärmeentwicklung im Schrank
- die Endstufen bleiben kühler,  besonders im Sommer 
- Magnetfelder der Endstufen stören die Vorstufe weniger
- durch die Masseentkoppelung weniger Störungen der Endstufen durch Erschütterungen

Zur Zeit sind die Endstufen noch unsymmetrisch angeschlossen, aber dies wird sich natürlich noch ändern. Durch den größeren Abstand von Vor- und Endstufen ist dieser Schritt nur konsequent. Allerdings nur aus Gründen der Störanfälligkeit. Ob sich dadurch klangliche Verbesserungen ergeben....nun ja Ansichtssache die jedem selbst überlassen sollte. Ob ich den Music Hall Verstärker symmetrische Eingänge einbaue wird die Zeit zeigen. Die Idee kam wir jedefalls schon mal.

Der Schrank


























Da der Schrank nun aus akustischen Gründen weiter Von der Wand weg steht ( ca 1m Abstand Lautsprecherrückseite bis zur Wand ). Bietet sich genug Platz zum Arbeiten und Aufstellen der Endstufen. So konnte ich die Rollen entfernen und den gesamten Schrank akustisch entkoppeln. Ebenfalls mittels Waschmaschienengummis. Da bei einem Umzug immer was kaputt konnte ich gerade beim Entfernen der Rollen eine abgeplatzt Ecke der Grundträgerplatte anleimen. Und damit es schnell geht einfach noch ne Schraube durch damit sie nicht verrutsch. Der Anpressdruck ergibt sich durch das Eigengewicht des Schranke.
Wie gesagt Rollen ab und ebenso wie bei den Endstufen 5 x 5 cm Waschmaschinengummis drunter. 10 Stück überall dort wo eine Rolle war. Passend ausgelegt, den Schrank drauf gestellt und mittels Bleiwaage und Filzunterlagen alles ins Blei gebraucht.
Die Wirkung der Entkoppelung ist absolut merkbar. Da im Stereobetrieb nur die Allium 45 genutzt werden, die aber bis 33Hz ordentlich Wirkungsgrad waren Bodenvibrationen immer vorhanden. Durch die Entkoppelung ist dieses Thema erledigt.

Der Rohzustand ist erreicht.

Die Aufstellung der Lautsprecher bleibt im Großen und Ganzen so erhalten. Die zwei am Kopfende an die Wand genagelten Wolldecken waren absolut notwendig. Die Höhen besonders bei Stereo waren unerträglich. Die werden natürlich so nicht bleiben. Alles was ich an Basotect und Glaswolle habe wurde einfach mal in die Ecken gefeuert. Später wird dies durch abgestimmte Helmholzabsorber und Basotect ersetzt.
Zum Thema Nachhallzeit folgen natürlich ein Teppich, an beiden Seiten Gardinen ( die Symmetrie soll gewahrt werden ). Was als nächstes kommt ist das Verlegen von Kabelkanälen, gipsen von Löchern und streichen. Wann meine Couch kommt steht leider in den Sternen. Dieses Jahr oder erst Januar. So lange muss der Sessel her halten.
Also eins nach dem Anderen......

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