Sonntag, 26. August 2012

Allium 45, das Funier

Dann geht es mal mit meinem derzeitigen Lieblingsprojekt weiter. Meinen Allium 45 Frontlautsprecher.
Nachdem ich euch zuletzt den Bau des Gehäuses ( siehe hier ) zeigte geht es nun mit der Optik weiter. Mit dem Anbringen des Funier hatte ich eigentlich nur so viel zu tun als das ich das Funier aussuchte. Dafür fehlen mir einfach noch die Erfahrungswerte um ein Ergebnis zu erzielen mit dem ich zufrieden sein könnte.
Also habe ich nach dem Spachteln und Schleifen die Lautsprecher zum Schreiner gebracht.

Das Funier wurde ein Palisander Kunstfunier. Mir gefiel es....meine Frau hat es abgesegnet.....sehr gut :-)
Schon beim letzten Mal als ich die Allium 9  ( siehe hier ) funieren ließ habe ich gleich die passende Menge für diese Lautsprecher mit gekauft.
Man sollte es möglichst in gerollter Form transportieren. Es ist empfindlicher als man denkt. Ein fester unabsichtlicher Schlag und es springt wie Glas.

Wie schon bei meine letzten Post's zum Thema Funier ist es sehr wichtig zu erwähnen das die optimale Vorbereitung des Gehäuses nicht nur den Prozess beschleunigt, sondern in meinem Fall die Kosten senkt.
Man sollte dem Schreiner absolut saubere Kanten bieten und solche die im rechten Winkeln. Keine Hohlräume sind auch von Vorteil. Man sollte sich aber abschminken das die Kanten während des Transport so bleiben wie sie sind. Egal wieviel Sorgfalt man beim Transport walten lässt.......der Schreiner muss die Kanten nachziehen.

Nun war der Schreiner dran. Nach besagten abschließenden spachteln und schleifen wurde ein Spezielkleber auf das Gehäuse aufgesprüht. Ich habe keinen Plan mehr wie der heißt, aber ich frage nach...
Um ein genaueres Positionieren zu ermöglichen kann man auch so ne Schaschlikspieße unterlegen. Dies ermöglicht ein Verschieben. Diese werden dann nach und nach heraus gezogen wenn die Position stimmt. Ein Lösen ist nämlich nur noch mit Verdünner möglich. Das Zeug klebt wie die Hölle.
Die überstehenden Ränder werden mit einen Klinge abgeschnitten und mit Schleifpapier das auf einem Holzbrett aufgeklebt ist beigeschliffen.
Das Selbe erfolgt mit Boden, Deckel und Front.
Nun stellt sich Frage was mit den Ausschnitten an der Front passiert. Hier wurden die fertig funierten Lautsprecher wieder auf die CNC Maschine gelegt. Die Gespeicherten Fräseinstellungen mit denen die Frontplatten erstellt wurden aufgerufen, und die Ausschnitte wurden wieder frei gefräst. Einfacher und genauer geht es nicht.


 An dieser Stelle vielen Dank an den Schreiner für die Foto's die er vom Funieren gemacht hat.
 

 Hier sieht man nun das Ergebnis des Funieren. Sehr zufriedenstellend.

 

Nun besteht das Gehäuse wie auch die Allium 9 aus insgesamt 10 Schichten. Was dazu zu führt, klopft man mit der Faust dagegen um eine Resonanz zu erzeugen, sich dabei eher die Faust blutig schlägt bevor dahin gehend irgendwas passiert. Sie sind absolut steif. Deckel und Boden schwingen eindeutig mehr.

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